MYANMAR (BURMA)

Fotoreisen nach Myanmar (Burma, Birma)

Myanmar (Burma): Machen geführte Fotoreisen Sinn?

Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen? Welche Vor- und Nachteile hat eine Fotoreise in Myanmar?
Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen? Welche Vor- und Nachteile hat eine Fotoreise in Myanmar?

Eine Fotoredakteurin von einer renommierten Reisezeitschrift hat mal zu mir gesagt, dass sich  Myanmar (Burma) doch fast von selbst fotografiert. Sie hat recht! Auch bei meiner 11. Reise in dieses fantastische Land gingen mir die Fotomotive nie aus. In Myanmar (Burma) ist alles ein Touch exotischer und einmaliger. By the way: Die gleiche Fotoredakteurin hat mich ein Jahr später beauftragt eine komplette Reisegeschichte für ihr Blatt zu fotografieren.


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Myanmar (Burma) Der Teilnehmer einer Fotoreise muss sich in Myanmar (Burma) um nichts kümmern. Die Hotels sind vorgebucht, seine Models stehen meist bereit, die Locations werden von den Reiseleitern vorher ausgesucht. Was der Reiseleiter noch nicht kann: gutes Wetter bestellen. – Austausch von Erfahrungen und Technik während und nach dem Fotoshooting – der Teilnehmer ist nie allein (Vor- und Nachteil) – der Fotoreisende muss sich um nichts kümmern und kann sich voll seiner Fotografie widmen – Gleichgesinnte bleiben unter sich – der Teilnehmer muss über keine landessprachlichen Kenntnisse verfügen

Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen?
Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen? Fischer bei der Arbeit | Foto: Mario Weigt

Nachteile einer geführten Fotoreise in Myanmar (Burma)

Organisierte Fotoreisen in Myanmar (Burma) in Gruppen mit mehr als acht Personen nehmen seit 2011 ständig zu. Die Fotos der jeweilgen Teilnehmer ähneln sich alle. Das individuelle Foto entsteht selten bei einer geführten Fotoreise. Viele Teilnehmer sind nach der Reise enttäuscht, dass ihr „einzigartiges“ Foto schon hunderte Male im Internet zu finden ist. – im Vergleich zu einer individuell geplanten Reise durch Myanmar sind die Preise für eine gebuchte Fotoreise enorm hoch – direkter Kontakt außerhalb des Fotoshootings mit dem Model kommt selten oder gar nicht zustande – der Teilnehmer einer Fotoreise ist dem Reiseleiter bei der Location-Auswahl und den Models ausgeliefert – der Teilnehmer einer Fotoreise lernt Myanmar (Burma) nur aus der Sicht des Reiseleiters kennen – die Individualität beim Motiv und der Lichtführung bleibt meist auf der Strecke

Myanmar (Burma, Birma): Teilnehmer einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter organisiert von einem Reiseveranstalter
Myanmar (Burma): Diese geführte Fotoreise durch Myanmar wird durch einen Reiseveranstalter organisiert. | Foto: Mario Weigt

Persönliche Erlebnisse mit Fotoreisegruppen in Myanmar

An den wichtigsten Sehenswürdigkeiten habe ich schon mehrere Fotogruppen gesehen, die sich gegenseitig im Bild standen. Kann ja vorkommen! Wenn sich dann aber die Teilnehmer von Fotoreisen unterschiedlichster Gruppen in aller Öffentlichkeit die Motive streitig machen, dann wird es ernst. Bei meiner letzten Reise bin ich zwei unterschiedlichen Reisegruppen in Mingun begegnet. Eine Fotogruppe setzte ihr Model (Novize) ins rechte Licht auf die Mauer einer Pagode. Die Teilnehmer der zweiten Fotogruppe empfanden die Location-Besetzung zwar unangemessen, fotografierten aber das gestellte Model munter drauf los (Was ein richtiger Fotograf nun wirklich nicht macht – Models und Arragements klauen!). Was Fotogruppe Nummer eins verständlicherweise erzürnte. Es kam dann zu einem langen, bösen Wortgefecht zwischen den Teilnehmern der beiden Fotoreisen. Zum Glück blieben die Stative auf dem Boden. Der Novize schwitzte indes in der Sonne und verließ einige Minuten später das Fotoshooting.

Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen? Mönche mit Bettelschalen in Bagan.
Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen? Mönche mit Bettelschalen in Bagan. | Foto: Mario Weigt

Fotoreisen Myanmar: Reiseunternehmen und Reisebüros

Welche Reiseveranstalter bieten für Fotoreisen nach Myanmar an? In Deutschland können ambitionierte Hobbyfotografen organisierte Fotoreisen und Fotoworkshops bei einigen Reiseunternehmen buchen.

Ich gebe hier keine Wertung ab, sondern liste nur ein paar Reiseanbieter und Preise auf. Myanmar:

Fotoreise mit Djoser Reisen Reisetermin: 06.02.2015 bis 24.02.2015 ab 2.895 Euro Alle Orte, die während dieser Fotoreise in Myanmar (Burma) besucht werden: Yangon (06. – 09.02.), Inle-See (10. – 11.02.), Kakku und Taunggyi (12.02.), Pindaya (13.02.), Mandalay mit Sagaing und Amarapura (14. – 16.02.), Mingun (15.02.), Monywa (16.02.) mit den Pho Win Taung Höhlen (18.02.) und Bagan (19. – 21.02.). Myanmar:

Fotoreise mit Diamir Erlebnisreisen Reisetermine: 14.11.2015 – 29.11.2015 ab 4.590 Euro 14.11.2015 – 04.12.2015 ab 5.580 Euro 12.11.2016 – 27.11.2016 ab 4.740 Euro 12.11.2016 – 02.12.2016 ab 5.730 Euro Destinationen, die während dieser Fotoreise in Myanmar (Burma) besucht werden: Shwedagon-Pagode in Yangon, Bootsausflüge auf dem Inle-See, Bagan, Mandalay mit Amarapura und optionale Verlängerung mit Sittwe und Mrauk U. Myanmar:

Fotoreise mit dem Reisebüro Klingsöhr Reisetermin: 24.10. bis 08.11.2015 ab 4.990 Euro Einzelzimmerzuschlag 1.450 Euro Alle Orte, die während dieser Fotoreise in Myanmar (Burma) besucht werden: Bago, Hpa-An, Mawlamyaing und der Goldene Felsen, Kalaw, Pindaya und der Inle-See, Mandalay, Bagan und Yangon. Myanmar:

Fotoreise mit Columbus Tours & Events Reisetermin: 20.03. – 31.03.2015 ab 3.950 Euro Alle Orte, die während dieser Fotoreise in Myanmar (Burma) besucht werden: Yangon (21.03.), Yangon – Mandalay (22.03.), Mandalay – Amarapura (23.03.), Mandalay – Bagan (24.03.), Bagan (25.03.), Bagan – Mount Popa und Salay – Bagan (26.03.), Bagan – Heho – Nyaungshwe – Taunggyi – Kakku (27.03.), Inle See (28.03.), Heho – Yangon (29.03.) und Yangon – Bangkok (30.03.)

Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen?

Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen? Mönche mit Bettelschalen in Bagan. | Foto: Mario Weigt

Fazit: Fotoreisen in Myanmar (Burma)

Meine persönliche Meinung zu organisierten Fotoreisen in Myanmar (Burma): Ich möchte hier niemanden von einer geführten Fotoreise in Myanmar abhalten, aber wer keine Angst vor fernen Ländern hat, selbst Reisen planen und organisieren kann, kein Herdentier ist, ein fotografisches Grundwissen mitbringt und den Mut hat Einheimische für ein Foto anzusprechen, der sollte seine eigene Fotoreise durch Myanmar (Burma) unternehmen. Zudem bei der ersten Reise nach Myanmar eh alles exotisch und fotogen erscheint. Da benötigt niemand einen Reiseleiter, der ihm zeigt was er zu fotografieren hat. Wer in Myanmar die Augen aufhält, sich viel Zeit nimmt und nicht wild drauf los knippst, wird immer gute Ergebnisse aus Myanmar mit nach Hause bringen, ohne an einer organisierten Fotoreise durch ein Reisebüro teilzunehmen. Denn wie schon weiter oben geschrieben: Myanmar fotografiert sich fast von selbst. Zudem gibt’s in Myanmar viele gute Fotografen, die gern bereit sind ihre persönlichen Fotospots und Tipps zu verraten. Einer von ihnen ist der burmesische Fotograf Bagan Maung Maung, der die Tempelebene von Bagan wie seine Westentasche kennt. Er organisiert ganz private Fotoshootings. Tagsüber findet man ihn am Nordeingang des Ananda-Tempels, wenn er nicht gerade selbst seine eigene Fotoreise in Myanmar unternimmt.

Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen? Radlerin auf der U-Bein-Brücke in Amarapura nahe Mandalay
Myanmar (Burma): Wie sinnvoll ist es an einer geführten Fotoreise mit einem Reiseleiter teilzunehmen? Radlerin auf der U-Bein-Brücke in Amarapura | Foto: Mario Weigt

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