Allgemein, LÄNDER, MYANMAR (BURMA)

Teil 1 – MYANMAR: Heilige Plätze und religiöse Stätten

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Heilige Plätze in Myanmar

Reisetipp Shwedagon-Pagode in Yangon von der TOP 10 Liste für Reiseziele und Orte in Myanmar (Burma), die jeder Reisende auf jeden Fall besuchen sollte.
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Myanmar ist geprägt vom Buddhismus, der unübersehbar in den heiligen Stätten, vor dem eigenen Hausaltar oder zu religiösen Festen praktiziert wird. Fast 90 Prozent der Bevölkerung sind Buddhisten, eine kleine Minderheit sind Christen, Hindus und Muslime. Besonders groß ist demzufolge die Anzahl der Sakralbauten Klosteranlagen, goldene Pagoden, uralte Tempel, Stupas mit Reliquien und riesige Buddha-Statuen, die überall im Land verstreut liegen. Nicht umsonst wird Myanmar das „Land der goldenen Pagoden“ genannt. Hier leben die Religionsanhänger einen sehr intensiven Buddhismus, der mit der burmesischen Kultur und Tradition verwurzelt ist. Neben dem Buddhismus glauben die Menschen auch an Nat-Geister, Wahrsagerei und betreiben einen Ahnenkult. In keinem anderen Land Südostasiens leben so viele Mönche und Nonnen wie in Myanmar.

Shwedagon-Pagode – fast alles Gold, was hier glänzt

Die bedeutendste Pilgerstätte für burmesische Buddhisten steht in Yangon. Die Shwedagon Paya ist das Wahrzeichen der Stadt und Nationalheiligtum des ganzen Landes. Auf Burmesisch bedeutet „shwe“ Gold, „dagon“ ist der alte Name für Yangon und „paya“ heißt übersetzt Pagode. Eine Legende besagt, dass die Shwedagon-Pagode über 2500 Jahre alt ist und acht Haare von Buddha aufwahrt. Der zentrale Stupa soll mit 13 000 Goldplatten verkleidet sein, zudem zieren tausende Diamanten, Edelsteine und Glöckchen den Schirm (hti genannt) an der Spitze. Um den prunkvollen Hauptstupa gruppieren sich zahlreiche Chedis, Schreine, Pavillons und Andachts- hallen mit großen und kleinen Buddha-Statuen. Am späten Nachmitag, sobald die Kraft der Sonne nachlässt, füllt sich die Plattform rund um den goldenen Stupa mit Menschen. Die Spendenfreudigkeit der Gläubigen kennt keine Grenzen Räucherstäbchen, Kerzen, Blumen, Kokosnüsse, Obst und Geldscheine füllen die Spendenboxen bis zum Überlaufen. Die friedliche Atmosphäre und Religiosität der Menschen berührt den Betrachter. Viele Pilger versinken in stundenlange Gebete, andere umrunden mehrmals den Hauptstupa und übergießen zum Schluss ihren „persönlichen Tages-Buddha“ mit geweihtem Wasser. Ausnahmezustand herrscht hauptsächlich an Vollmondtagen und zum jährlichen Shwedagon- Fest, das am Tabaung-Vollmond zwischen Februar und März gefeiert wird.

Wie viel kostet der Eintritt in die Shwedagon-Pagode?

Wir haben 2015 für das Ticket 8.000 Kyat bzw. 8 US-Dollar bezahlt. Das Ticket bekommt man an jedem der vier Aufgänge, die von allen Himmelsrichtungen nach oben führen. Im Ticketpreis ist die Fahrt mit dem Aufzug auf die Plattform enthalten. Das Ticket ist für einen Tag gültig und die Pagode kann mehrmals betreten werden. Wichtig: Euer Aufkleber muss immer sichtbar sein.

Myanmar (Burma, Birma): / Aufkleber zum Ticket für die Shwedagon-Pagode in Yangon
Myanmar (Burma): / Aufkleber zum Ticket für die Shwedagon-Pagode in Yangon

Öffnungzeiten der Shwedagon-Pagode

Alle vier Aufgänge der Shwedagon-Pagode sind ab 4 Uhr geöffnet und werden ab 22 Uhr geschlossen. In dieser Zeit kann das Hauptheiligtum Myanmars mit einem gültigen Ticket besucht werden.

Wie kommst du am besten zur Shwedagon-Pagode?

Von Yangons Downtown bringt euch ein Taxi für 5.000 Kyat an den Westeingang. Ansonsten ist das Heilitum auch gut zu Fuß erreichbar, allerdings ist der Spaziergang nicht bei der Mittagshitze zu empfehlen.

Wann solltest du die Shwedagon-Pagode besuchen?

Die angenehmsten Tageszeiten, um die Pagode zu besuchen, sind der frühe Morgen und eine Stunde vor Sonnenuntergang. Wenn du der Touristenschar aus dem Weg gehen möchtest, dass geht nur am Morgen. Zum Thadingyut-Vollmond oder zum zweiten Lichterfest am Tazaungmon-Vollmond finden sich die meisten einheimischen Besucher in der Shwedagon-Pagode ein und zünden tausende Öllämpchen an.


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