Sicherheit und Kriminalität

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Tipps zur Sicherheit und Kriminalität beim Reisen in Myanmar

KRIMINALITÄT UND SICHERHEIT

Vor einer Myanmar-Reise solltet ihr euch mit den allgemeinen Sicherheitshinweisen vertraut machen. Ein kurzer Check im Internet beim Auswärtigen Amt oder anderen einschlägigen Webseiten reicht manchmal schon aus.

Letztes Update: 24.02.2020
INHALT
MYANMAR: KRIMINALITÄT UND SICHERHEIT
1. Aktuelle Reisewarnungen
2. Ist Myanmar ein sicheres Reiseland?
3. Vorsicht in Myanmar bei Busfahrten in der Nacht!
4. Demonstrationen und gesperrte Gebiete in Myanmar meiden!
5. An wen kann ich mich im Notfall in Myanmar wenden?
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Aktuelle Reisewarnungen

02/2020 Voraussichtlich bleibt bis Ende Februar 2020 die Grenze zu China wegen dem Coronavirus COVID-19 geschlossen. Weder auf dem Landweg noch per Flugzeug ist eine Einreise nach Myanmar von China möglich. Auch in Myanmar kann es zu Infektionen mit dem Coronavirus kommen. Das Gesundheitssystem in Myanmar dürfte nur über eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten bei einer akuten Erkrankung durch den COVID-19 verfügen. Bei Symptomen einer Coronavirus-Erkrankung wird jede Fluglinie die Mitnahme mit Sicherheit verweigern. Weitere Informationen findert ihr beim Auswärtigen Amt.

11/2019 In letzter Zeit kam es zu mehreren Unfällen/Todesfällen rund um die Stadt Hsipaw. Ein deutscher Tourist wurde erst am 26.11.2019 durch eine Landmine getötet. Eine Frau aus Argentinien zog sich dabei Verletzungen zu. Seht euch vor beim Trekken und verlasst nicht die erlaubten Wege oder Gebiete!

11/2019 Wir haben im November 2019 drei Backpacker getroffen, die sich nach eigenen Angaben seit Oktober mit Chikunguya-Symptomen rumplagen müssen. Alle drei waren zu unterschiedlichen Zeiten in Hsipaw trekken und haben im Wald übernachtet. Mückenschutz ist hier sehr wichtig, um nicht an Chikunguya-Fieber zu erkranken.

08/2019 Im nördlichen Shan State kam es im August 2019 wieder zu massiven Anschlägen auf Außenposten der Polizei und dem Highway Lashio – Mandalay. Die Bahnfahrt über das Gokteik-Viadukt wurde zeitweise eingestellt. In Pyin Oo Lwin wurden die Technologische Akademie für Verteidigung und andere strategische Ziele angegriffen. In dieser Region – bis hoch nach Hsipaw – kommt es immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Tatmandaw und den Rebellen der Arakan-Armee (AA), der Ta’ang National Liberation Army (TNLA) und Kokangs Myanmar National Democratic Alliance Army (MNDAA). Touristen kamen aber nicht zu Schaden.

3/2019 „THE IRRAWADDY“ und andere Medien berichten, dass seit Anfang diesen Jahres die Kämpfe zwischen der Myanmar Army (Tatmadaw) und der Arakan Army (AA) wieder aufgeflammt sind. Mitte März 2019 wurden zwischen den Tempeln und in der Stadt Mrauk U einige Zivilisten durch Geschosse verletzt.

Ist Myanmar ein sicheres Reiseland?

Grundsätzlich ist Myanmar ein sehr sicheres Urlaubsland. Selbst Frauen, die allein reisen, brauchen keine Angst zu haben und können ohne Probleme Myanmar erkunden. Die Burmesen sind im Allgemeinen sehr hilfsbereit und ehrlich. Ich habe mal meine Geldbörse in einem Restaurant liegengelassen. Fünf Minuten später kam der Kellner hinterhergehetzt und hat mir das Portemonnaie gegeben. Taschendiebstähle, Betrügereien und Überfälle kommen selten vor, den Einheimischen drohen sonst außerordentlich hohe Strafen.

Vorsicht in Myanmar bei Busfahrten in der Nacht!

Dennoch sollten einfache Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Auf keinen Fall wertvollen Schmuck tragen oder damit protzen. Bargeld an zwei verschiedenen Stellen verstecken, entweder Geldgürtel, Geldbeutel oder andere Verstecke wählen. Gleiche Handhabung gilt für den Original-Reisepass und die Kopien davon. Besondere Vorsicht gilt bei Nachtfahrten mit Bus und Bahn. Lasst niemals eure Wertsachen bei einem Zwischenstopp oder Toilettengang unbeaufsichtigt im Bus liegen. Immer im Bauchgurt oder Brustbeutel am Körper tragen. Es sind nicht immer die Einheimischen, sondern auch mitreisende Touristen, die lange Finger machen. Natürlich solltet ihr auch bei Gedränge, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf dem Markt wachsam sein und den Tagesrucksack oder die Tasche gut verschließen. In Gästehäusern und Low-Budget-Unterkünften, wenn möglich, die Zimmertür mit einem Vorhängeschloss sichern. Größere Hotels besitzen meist einen Safe, wo ihr eure Wertgegenstände einschließen könnt, zum Beispiel bei einem Badeaufenthalt am Strand.


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Demonstrationen und gesperrte Gebiete in Myanmar meiden!

Demonstrationen, politische Proteste und andere Menschenansammlungen solltet ihr logischerweise meiden. Generell solltet ihr auch von Touren auf eigene Faust in gesperrte Gebiete Abstand nehmen oder vorher die erforderlichen Permits einholen und einen lizenzierten ortskundigen Guide engagieren. Reisen in einige Gebiete des Kachin-Staates, nördlichen Shan-Staat sowie in Grenzregionen von Kayah, Kayin, Mon, Chin State und Sagaing Division sind nicht zu empfehlen. Dort kann es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Rebellenarmee und staatlichen Militär kommen. Im Rakhine State gab es wiederholte Übergriffe auf die muslimische Minderheit der Rohingya. Der Touristen- und Küstenort Ngapali ist weiterhin sicher, dort steht dem Badespaß im Meer nichts im Wege.

An wen kann ich mich im Notfall in Myanmar wenden?

Im Notfall könnt ihr euch an die deutsche Botschaft in Yangon (Embassy of the Federal Republic of Germany, Adresse: No. 9, Bogyoke Aung San Museum Road, Bahan Township, 11201 Yangon, Telefon: +95-1-548951, 548952, 548053) wenden. Dringende Anliegen können außerhalb der Geschäftszeiten eventuell unter der Tel.-Nr. +95-1-5023209 (in deutscher und englischer Sprache) geklärt werden.

AUTOREN VON MYANMAR REISETIPPS
Für MYANMAR REISETIPPS schreiben Annett und Mario Weigt.
Unser Business: Fotografie, Reisejournalismus und Bücher füllen. Unser Schwerpunkt: Südostasien. Veröffentlichungen in: GEO, GEO Saison, National Geographic, Stern, in etlichen Bildbänden und Reiseführern (Stefan Loose, Marco Polo, Polyglott, Dumont). Jedes Jahr sind wir für unseren Job in SOA und davon zwei Monate in Myanmar – und das seit knapp 20 Jahren.
Hier erfährst du mehr: ÜBER UNS.

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